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Geschichtlicher Überblick

Anfang der 20iger Jahre entstand der Industriestandort Böhlen-Lippendorf infolge des Tagebauaufschlusses Böhlen.

Von Seiten der Aktiengesellschaft Sächsische Werke und der Braunkohle Benzin AG wurden Produktionsanlagen zur Kohleverarbeitung, zur Elektroenergie- und Kraftstofferzeugung sowie Einrichtungen der Infrastruktur in den Jahren 1925 - 1944 errichtet.

Das im Zweiten Weltkrieg zu 80 % zerstörte Werksgelände wurde nach Kriegsende wieder aufgebaut.

Als volkseigenes Kombinat „Otto Grotewohl“ entstand 1952 ein organisierter Verbund von Tagebau - Kohleveredlung – Kraftwerk – Benzinwerk unter einer Leitung.

Dies änderte sich im Verlauf der Jahrzehnte durch vielfältige Aufteilungen der Verwaltungsstrukturen und einer beabsichtigten Trennung in Branchen.

 

Seit Anfang der 90er Jahre kam es zu grundlegenden Veränderungen. Die Produktionslinien der Kohleverarbeitung vom Tagebau über Brikettfabrik, Schwelerei und Benzinwerk wurden komplett eingestellt. Das betriebseigene Kraftwerk ging außer Betrieb. Die Crackerkapazität wurde auf eine Erzeugung von ca. 500 000 t/a Ethylenproduktion erweitert. Die Anlagen zur Verarbeitung der Haupt- und Nebenprodukte wurden durch moderne Technologien in Neuanlagen ersetzt. Das veraltete Großkraftwerk wurde durch das modernste Braunkohlekraftwerk Europas ersetzt und hat ein Kapazität von rund 2 Gigawatt.

Auch in Nebenlinien hat sich der Standort durch Neuansiedlungen weiterentwickelt. Neben den Betreibern der Großanlagen DOW und Vattenfall Europe gibt es eine Vielzahl von industriellen und gewerblichen Unternehmen im Verbandsgebiet.

Seit dem hat sich der Standort weiterentwickelt, neben den Hauptakteuren der DOW und Vattenfall gibt es eine Vielzahl von industriellen und gewerblichen Unternehmen die auf diesen Seiten teilweise vorgestellt werden.